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Wie kann ich Qualitätsmerkmale bei Wasserbetten erkennen?


Es gibt Wasserbetten in unterschiedlichen Preisklassen und Qualitäten. Jedoch kann der Preis nichts über die Qualität aussagen, da das verwendete Material und die Produktion nur einen Bruchteil des Endpreis ausmachen. Daher kann ein günstiges Wasserbett eine hohe Qualität und ein teures Wasserbett eine mindere Qualität besitzen. Auch die Funktionalität spielt eine große Rolle. Anhand der nachfolgenden Baugruppen werden wir Ihnen die wichtigsten Qualitätskriterien erläutern.

 

Das Wassersystem

Die Wasserkerne und die Sicherheitshülle sollten aus hochwertigen schadstofffreien Materialien im Hochfrequenzschweissverfahren gefertigt sein. Hierdurch kann man mangelhafte Schweissnähte fast ausschließen. Weiterhin sollte man darauf achten, dass die Vließeinlagen am Wasserkern  verankert sind, damit ein Verrutschen ausgeschlossen werden kann. Um eine optimale Liegegeometrie zu erreichen, sollten alle beruhigten Systeme einen Lumbar-Support (Lendenunterstützung) besitzen.

Leider werden noch immer Hardsidewasserkerne für Softsiderahmen verwendet. Da diese nicht passend konisch zum Schaumrahmen zugeschnitten sind, entsteht eine falsche Liegegeometrie, bei welcher die Unterschenkel relativ hoch gelagert werden. Bei Dualsystemen mit Thermotrenner kann man den Unterschied leicht erkennen, da der rechte und der linke Wasserkern unterschiedlich sind und somit entsprechen gekennzeichnet sein müssen. Leider gibt es noch immer Dualsysteme mit einem Trennkeil. Wer möchte schon von seinem Partner durch einen Keil getrennt sein? Hier muss man schon genau hinsehen, um der Unterschied zu erkennen.

Um das hydrostatische Verdrängungssystem zu erfüllen, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Die Wasserfüllhöhe sollte mindestens 20 cm betragen, damit man auch in der Seitenlage komplett vom Wasser getragen wird. Da man bei geringeren Füllhöhen doch wieder auf dem notwendigerweise eingebauten Schaumboden liegt, hat dieses kaum etwas mit einem Wasserbett zu tun. Ähnlich verhält es sich bei Kammer- und Schlauchsystemen. Da das Wasser in den Kammern bzw. Schläuchen eingesperrt ist, kann es nicht zu einer hydrostatischen Verdrängung kommen. Bei der Sicherheitshülle sollte man unbedingt auf einen Outliner bestehen, da nur dieser einen sicheren Auslaufschutz gewährleistet. Zudem schütz er den Schaumrahmen auch noch vor Verschmutzung.

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